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Bei wunderbarem
Sonnenschein und warmem Wetter trafen wir uns um 16.00 vor dem Eingang
der Saline, wo uns Herr Dr. Armin Roos in Empfang nahm. Zuerst besichtigte
er mit uns einen Teil des Werkes und erklärte uns alles ausführlich.
Zur Zeit befindet sich ein Teil des Werkes im Ausbau und wird modernisiert.
Wir durften
auch Einblick nehmen in die Soleverarbeitungsanlage, wo die in der
Nähe des Egglisgraben gewonnene Salzsole in mehreren Verarbeitungsschritten
mit der sogenannten Laugetechnik wieder ausgedampft wird und am
Schluss des Arbeitsprozesses das Salz als Endprodukt gewonnen wird.
Schaltwarte
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Wir wurden sogar Zeuge
einer kleinen Produktionsstörung, als ein Förderband riss welches
das frisch gewonnene Salz transportieren sollte. Innerhalb weniger Minuten
wuchs zu unserem Erstaunen ein riesiger Salzberg an der kaputten Förderbandstelle
an. Auch konnten wir Hansjörg Pedrazzi nur schwer zurückhalten,
der noch einen defekten Lift in Augenschein nehmen wollte.
Das Salz wird danach weiterverwendet als Speisesalz, Lecksalz für
Tiere, Streusalz, für die Medizin (Infusionen) angewendet oder auch
in der Chemie (SF-Chem) benötigt. Interessanterweise ist die Salzlagerhalle
für den Streusalzbedarf seit dem gesteigerten Bedarf im letzten Winter
noch nicht wieder aufgefüllt. Durch die Inbetriebnahme des neuen
Salzdoms in Rhiburg dürfte sich das Problem allerdings schnell lösen.
Kristaller |
Nach
der Besichtigung und einer kleinen Pause führte uns Herr Roos
in einen Theoriesaal, wo wir nach einem kleinen Salzreferat einen
Wettbewerb rund um das Salz und seine Mineralogie machten. Die Gewinner
des Testes gewannen sogar noch schöne Preise welche der Gastgeber
ebenfalls offerierte.
Danach ging es in das Salzmuseum, in die Glenck-Villa, wo uns Herr
Roos wieder ausführlich und kompetent über die Geschichte
des Salzes und seine Anwendung erzählte, was die interessanten
Räume des Salzmuseums auch eindrücklich belegten. Wir durften
sogar noch ein Bohrloch besichtigen, denn die Villa ist genau an der
Stelle erbaut worden, wo seinerzeit die Salzpioniere ihre ersten Bohrlöcher
ansetzten. Auch ein Gedicht von Goethe gehört noch zum Programm,
das Goethe seinerzeit den Salzpionieren widmete. |
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Ein besonders schönes
Exemplar ist der grosse Halit aus den deutschen Merker-Salzwerken, welches
im Salzmuseum in einem eigens dafür errichteten Tresor aufbewahrt
wird.
Nach der Besichtigung des Salzmuseums genossen wir noch einen kleinen
Apéro auf dem Balkon der Glenck-Villa, wo wir den Abend in einer
gemütlichen Atmosphäre ausklingen liessen.
Ich möchte Herrn
Dr. Armin Roos an dieser Stelle ganz herzlich für seinen tollen und
kompetenten Einsatz danken, wir wussten diesen interessanten Abend sehr
zu schätzen!
Thomas Schaub
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