|
in die Grube Clara,
folgten insgesamt 16 Vereinsmitglieder. Die Wetterfrösche prophezeiten
sonniges und für diese Jahreszeit warmes Wetter mit Temperaturen
weit über dem Gefrierpunkt und so wagte sich die junge Garde, Fabian,
Adrian, Christoph und Sascha sowie die neueren Mitglieder Roland und Ronald,
nebst den Steinklopferinnen Verena, Vally und Käthi und den Urgesteinen
Ruedi, Franz und Robi nach Wolfach.
Es war die erste Morgestraich-Exkursion
nach der Schliessung der grossen Halden. Deshalb organisierte Robi schon
ein paar Wochen im Voraus die ausserordentliche Öffnung der Klopfstelle
und bestellte durch Frau Kovacs frisches Grubenmaterial. Alle waren gespannt,
ob sich ein Clarabesuch mitten im Winter immer noch lohnt und ob immer
noch gute Fundmöglichkeiten bestehen.
Noch vor 09.00 Uhr
trafen wir in Wolfach ein. Die Fricktaler, Röbi, Willy und Edith
trafen auch noch rechtzeitig vor der Toröffnung ein und Gérard
aus dem Elsass stiess als Letzter zu unserer Gruppe.
Mit Lupe, Fäustel,
Spitzhacke und Eimer ausgerüstet, belegten wir die frisch aufgeschütteten
Haufen aus Fluss- und Schwerspat und schichteten alles Material von Oben
nach Unten und umgekehrt, bis die ersten Funde verkündet wurden.
| |
|
|
|
|
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Olivenit |
Die langjährigen Claramineralien-Sammler konnten mit ihren geübten
Augen schon bald Fluorite, Olivenite, Agardit, Azurit und Malachit zeigen
und erklären. Aber auch die weniger geübten Clarafreunde finden
manchmal etwas Seltenes. Dabei ist der Fund von Linarit besonders erwähnenswert
und kann mit dem Spruch 'Auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn'
kommentiert werden!
 |
|
 |
|
 |
|
 |
| Bayt |
|
Fahlerz |
|
gediegen
Kupfer |
|
Skorodit |
Gegen elf Uhr ging
man von der gebeugten in die sitzende Position, um bei Kuchen, Kaffee
und etwas Klarem eine gemütliche Runde an der Sonne zu geniessen.
Vally verwöhnte uns mit frisch gebackenem Cake und Gérard
hatte Madeleine's Schokoplätzchen vom Elsass nach Deutschland importiert.
Um 15 Uhr war die
Abfahrt nach Bleibach vorgesehen. Im Gasthof Sonne wurden wir bereits
erwartet und im Jägerstüble, neben dem gemütlichen Kachelofen,
war der lange Tisch weiss gedeckt. Trotz der nicht mehr sauberen und korrekten
Kleidung wurden wir herzlich empfangen und mit den besten Schwarzwälder-Spezialitäten
verwöhnt. Sogar für Werni Döbelin, der unfallbedingt nicht
teilnehmen konnte, wurden die Russischen-Eier auf einen Aluminiumteller
angerichtet und für den Transport in die Schweiz verpackt!
Zum Abschluss unseres
gemütlichen und sonnigen Tagesausfluges überraschte uns Robi
Bischofberger mit einer Gratis-Tombola und präsentierte uns einen
Gabentisch mit 16 Eierkartons, gefüllt mit bereits bestimmten und
angeschriebenen Claramineralien aus seinem grossen Fundus.
Dafür ein
HERZLICHES DANKESCHÖN und TSCHÜSS bis zur Morgestraich-Exkursion
im 2009.
Käthi

Malachit |