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In der obersten Schicht - direkt unter dem Humus - waren Schwämme
zu finden, leider waren es meist nur Fragmente. Auf den Oberflächen
dieser Bruchstücke war die Schwammstruktur ausserordentlich gut erhalten,
sodass man auch diesen Beachtung schenken musste. Mindestens von jeder
Schwammart sollte man sich ein Muster mitnehmen. Mit etwas Glück
konnte man auch kleine, komplett erhaltene Exemplare finden. Jürg
Dreier hatte das Glück und fand direkt beim Einstieg in die Grube
einen wunderschönen Perisphinctes-Ammoniten, der aus dieser Schicht
stammte.
fleissige Sammler
Der Mergelkalk war
hellgrau und wulstig. Dabei handelte es sich um die Birmenstorfer-Schichten.
Sie befinden sich im mittleren Oxfordien, also im Malm und weisen ein
Alter von schätzungsweise 155 Millionen Jahre auf.
Die darunterliegende Schicht war mürbe. Dabei musste es sich um das
untere Oxfordien handeln, um den geringmächtigen Kondensationshorizont,
der ein eisenoolithischer Mergelkalk war. Darin war der Ammonit Cardioceras
kräftig vertreten. Diese Schicht liegt noch im Malm, aber an der
Grenze zum Dogger und weist ein Alter zwischen 155 bis 157 Millionen Jahren
auf.
Darunter
lag ein eisenoolithischer Kalk, der eher weniger Fossilien enthielt
und mächtiger war. Darin wurden eher die grösseren Ammoniten
gefunden. Dabei musste es sich um die Anceps-Athleta-Schichten handeln.
Diese Schicht liegt schon im Dogger und ist ca. 157 bis 160 Millionen
Jahre alt.
Dabei muss man hochachtungsvoll beachten, dass das eine interessante
Stelle ist, der Übergang vom Dogger (Brauner Jura) zum Malm (Weisser
Jura).
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präsidialer Einsatz |
Wir klopften und gruben
fleissig. Einige arbeiteten in der Grube, andere zerklopften herumliegende
Steine. Alle hatten reichlich Erfolg. Es wurden schöne Ammoniten
gefunden. Einer unserer Vereinsmitglieder fand eine mittelgrosse Schnecke
in Steinkernerhaltung. Diese stand noch wunderschön im Gesteinshohlraum.
Hansjörg Pedrazzi, dem Schneckensammler gefiel diese Schnecke unheimlich
gut. Er sagte, "Die ist gleich, wie die Schnecken, die Claudio Ulitin
aus Italien mitbrachte". Immer wieder waren Freudeschreie zu hören
wie "Ach der schöne Ammonit!" oder "Oh die schöne
Schnecke!" bis hin zum Spruch "Ich habe eine Schnecke gefunden
mit Weichteilerhaltung!".
Finderstolz
Hansjörg und Nesi (Christians Frau) fanden ebenfalls wunderschöne
Schnecken mit Schalenerhaltung. Dasselbe Vereinsmitglied, das die Schnecke
in Steinkernerhaltung fand, hatte spezielles Glück im Schneckenfinden.
Diesen nannte man schliesslich den "Schnecken-Edi".
die
Fundstelle |
Edi
in Aktion |
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Wir waren alle am
Abend beim Vereinspräsidenten Marcus Stauffer und seiner Frau Daniela
zu einem "Umtrunk" eingeladen. Wir freuten uns sehr über
diese freundliche Einladung von Marcus und Daniela. Der ganze Tag wurde
nochmals in lustiger Art und Weise durchgegangen.
Auch das Wetter hatte sehr gut mitgespielt, die Sonne schien von morgens
bis abends.
Text: Edwin Wilhelm
Fotos: Jürg Dreier
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