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Die
erste gemeinsame Exkursion der Basler und Säckinger-Mineralienfreunde
war buchstäblich ins Wasser gefallen, es regnete damals Bindfäden.
Heute aber stimmte das Wetter und die Premiere konnte stattfinden.
Dem entsprechend füllte sich ziemlich genau um 9.00 Uhr ein kleiner
Parkplatz kurz vor dem Waldhotel Sulzburg. Die Nummernschilder liessen
auf eine "Sammlerinvasion" aus BS, BL und AG schliessen,
doch einige LÖ's und WT's waren eben auch dabei. Sogar eine 68-er
Nummer aus dem Elsass war zu sehen. Madeleine Schnebelen war aus Thann/Vogesen
angereist. Insgesamt 21 Achatbegeisterte hatten die Absicht, ihre
Freizeit nach dem Sammeltag mit Sägen und Schleifen zu verbringen.
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Zunächst aber haben Sie von Exkursionsleiter erfahren, dass im
daneben liegenden Bach auch Gold gewaschen werden kann, welches aus
den Kulmkonglomeraten der Badenweiler-Lenzkircher Mulde stammt. Heute
aber galt das Interesse den Gangachaten, die sich oberhalb / nördlich
des Hotels finden. Es handelt sich hier um hydrothermal ausgefüllte
Gangspalten. Sie sind im Schwarzwald sehr häufig und sind oft
mit Blei- Kupfer- und Silbermineralien vererzt. In diesem Bereich
besteht die Gangart aber fast nur aus Baryt und Quarz. Selten gesellt
sich farbloser bis lichtgrau durchscheinender Fluorit hinzu. Der dichte
Quarz ist teilweise achatartig gebändert. Amethyst findet sich
eingewachsen oder in kleinen Drusenhohlräumen. An Erzen ist nur
Hämatit in winzigen Kristallen und brauner, nieriger Glaskopf
zu finden. Blei-/Silber-/ Kupfererze fehlen hier.
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Nach
kurzem Anstieg auf einem Forstweg wurde die erste Fundstelle erreicht.
Sie war dicht mit Brombeeren und Himbeeren überwachsen. Zudem
sind die Sammeltätigkeiten älteren Datums und es hätte
etlicher Schutt weggeräumt werden müssen, um an die roten
Trümmerachate zu gelangen. Nicht zuletzt ist diese Fundstelle
auch zu klein, um von 21 Sammelwütigen bearbeitet zu werden.
Deshalb wurde hier nicht gesucht.Unterhalb einer Felsgruppe hatte
der Sturm Lothar auch hier seine Spuren hinterlassen und schmale Quarzgänge
freigelegt, die von pastellfarbenen Achatbändern durchzogen sind.
Wenige Meter weiter ging es dann aber doch ins Gelände. Die gesamte
Fläche ist inzwischen mit bis zu 3 Meter hohen Douglasien und
einem Brombeerdickicht überwachsen. In Vally wurden böse
Erinnerungen wach, sie hatte sich ja letztes Jahr in Unteralpfen bei
der Karneolsuche in eben einem solchen Bromber-Gestrüpp ein Bein
gebrochen.
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Nach
ausgiebiger Suche ging es dann durch dieses Gestrüpp rund 200
Meter aufwärts bis zum nächsten Waldweg.Dort ist eine Gangpartie
mit Baryt, blassem Amethyst und Achat aufgeschlossen. Der Achat umschliesst
häufig grobblättrigen Baryt. Die Stücke geben beim
Schneiden wunderschöne geometrische Strukturen frei. Auf diesem
Weg wurde ausgiebig gerastet, während die schweissdurchnässten
Hemden an den Ästen trockneten. Werni und Vally hatten selbst
gebackenen Kuchen und Kaffe für Alle durch das unwegsame Gelände
hinaufgeschleppt. Grosse, mit Baryt und Achat durchwachsene
Brocken füllten die Rucksäcke, die dann von Allen zu den
Autos hinuntergeschleppt werden mussten. |
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Die Rückfahrt ging durch das Markgräflerland nach Fischingen.
Im Garten von Hansjörg und Karin gab es Würstchen vom Grill
mit Salatbeilagen und französischem Baguette. Das Haus stand
offen zur Besichtigung der Sammlung, welche hauptsächlich aus
selbst gesammelten Mineralien besteht: Schwarzwald mit Schwerpunkt
Badenweiler, aber auch Stufen
aus den Alpen, Frankreich, Toskana und Spanien sind in dieser Sammlung
vertreten. Draussen im Garten wurde ausgiebig über Steine und
Digitalfotografie gefachsimpelt. Wer meinte, dass die Rucksäcke
noch nicht ganz voll waren, konnte sich abschliessend noch aus diversen
Obstkisten mit Belegstücken aus Badenweiler eindecken.
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Gegen 18 Uhr waren Hunger und Durst gestillt, der Körper nach
der eher schwierigen Exkursion einigermassen regeneriert, die Rucksäcke
noch voller und man/frau begab sich auf den Heimweg nach Basel und
Säckingen.
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Im
Folgenden einige Belegstücke, die an diesem Tag gefunden wurden.
Sie sind vorerst nur gesägt, zum Zeitpunkt der Berichterstattung
noch nicht geschliffen und poliert: |
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