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Im Oktober 2009 besuchten wir endlich unsere lieben Freunde Moni
und Reiner Haake in Freiberg. Reiner Haake ist Mineraloge mit einer
wunderschönen, großen Privatsammlung ("vom Keller
bis unters Dach"). Er führt übrigens die Besucher
durch die Pohl'sche Stiftung
"Terra
mineralia" ,
welche im Schloss Freudenstein/Freiberg zu bewundern ist. Von der
ganzen Sammlung sind derzeit erst etwa 3500 Exponate zu sehen. Der
Rest der ca. 25000 außergewöhnlichen Stücke wird
nach und nach ausgepackt und ausgestellt - ein "MUSS",
ein Mekka - nicht nur für ambitionierte Sammler!
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Anlässlich
eines Besuches dieser weltberühmten Sammlung können Sammler
ausser Fotos und Eindrücken aber auch "gewichtige"
Erinnerungen mit nach Hause nehmen: Gangachate und Amethyste von
Schlottwitz. Diese altbekannte Fundstelle liegt nicht allzu weit
von Freiberg entfernt. Bis vor Kurzem war es nicht gestattet, dort
zu sammeln. Inzwischen ist es aber erlaubt, gegen einen geringen
Betrag auf einem Privatgelände selbst zu suchen. Reiner hat
uns freundlicherweise den Kontakt geknüpft und uns beim Besitzer
des Geländes angemeldet.
Kontaktadresse:
Auch
von Familie Thomas wurden wir sehr herzlich empfangen und zuerst
durften wir die Sammlung bewundern: Achate und Amethyste, geschliffen
und poliert, bis über 50 cm Grösse, eine Augenweide. Vielen
Dank für die Führung durch das "Privatmuseum".
Zudem kann man hier zu moderaten Preisen fertig polierte Achat-/Amethystscheiben
und Trommelsteine von Schlottwitz erwerben.
Wir waren gespannt,
was es für uns an der Fundstelle gibt.
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Nach einem kurzen
Anmarsch von vielleicht 15 Minuten standen wir vor dem eingezäunten
Gelände und einem Tor mit Vorhängeschloss. Den Schlüssel
dazu hatten wir ja und neugierig begannen wir sofort, die Blockhalden
zu untersuchen. Amethyst und Achate lagen überall verstreut
auf einer Halde von rund 50x20 m Ausdehnung! Nun hatten wir das
Problem, die richtige Grösse zu finden: Durchmesser 5 cm war
uns bei der angetroffenen Menge zu klein, Durchmesser grösser
als 30 cm war uns zu gross, weil wir diese nicht durchsägen
können. Gleichzeitig waren wir daran interessiert, Stücke
mit intensiveren Farben zu finden. Nach rund zwei Stunden Sichtung
des Materials ("Suchen" kann man es nicht wirklich nennen)
machten wir uns höchst zufrieden auf den Rückweg zum Auto.
Wer "jungfräuliches" Material suchen will, der kann
auch auf dem Ausbiß des Mineralganges graben und abbauen.
So oder so: es ist unglaublich, was es hier und heute noch zu finden
gibt. Wir werden gerne noch einmal wiederkommen. Zunächst aber
sind die bisher gesammelten Stücke zu schneiden und zu schleifen
- Winterarbeit.
Nicht zuletzt
ist es mir und Karin ein großes Bedürfnis, Moni und Reiner
Haake für die außergewöhnliche Gastfreundschaft,
den interessanten Ausflug nach Tschechien und die umfassenden Informationen
ganz herzlich zu danken!
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einige Bilder von
den Funden und von der Fundstelle:
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