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Bericht
und Fotos F. Dreier, 28. April 2001
Schon
vor 10°° Uhr - der Startzeit- versammelten sich über 60 Personen
zu diesem Kurs, der in der Tongrube Frick stattfand. Die Themen
waren:
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Einführung
in das Bestimmen von Gesteinen
-
Profilaufnahme
(mit Feldbuch, Massstab, Lupe, Geol.- Kompass, etc.)
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Taphonomie
von Fossilien
Den Kurs
leiteten
Dr. H. Furrer, Dr. W. Schatz und Dr. I. Stössel.
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Ammonit
aus der Sammlung von Hansjörg P.,
Tongrube Frick
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Negativabdruck
eines Ammoniten |
Ich als reiner Mineraliensammler
war gespannt, was da wohl auf mich zukommen würde. Die vielen Leute
wurden in drei Gruppen aufgeteilt und der Kurs konnte beginnen. Im
ersten Kurs (meine Gruppe), wurde die Taphonomie von Fossilien behandelt.
Es wurde uns aufgezeigt, dass die Lagerung, Ausrichtung und Erhaltung
der Fossilien innerhalb des Gesteins Auskunft über die Transportwege
und Bodenströmungen und mögliche Lebensweisen der Tiere gegeben. Anhand
einiger Fossilien in den Gesteinsbrocken konnten diese mit dem Geologie.-
Kompass vermessen werden.
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| Danach
folgte die erste Rotation der Gruppen. Nun ging es zur Geländeaufnahme
- eigentlich auch ein Thema, welches die Mineraliensammler interessieren
könnte. Es wurde gezeigt, wie man sich bereits zu Hause vorbereitet
(spezielle Literatur lesen, Aufnahmeformulare erstellen, etc.) und
wie mögliche Techniken im Gelände eingesetzt werden können. Jeder
Teilnehmer konnte dann selbst versuchen, das am Standort vorgefundene
Profil aufzunehmen. |

Im Kalk liegende Gryphaeen,
Tongrube Frick |
Haifischzahn
aus der Sammlung von Hansjörg P., Tongrube Frick
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Muschel,
Tongrube Frick
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Kolonnenprofil
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Profilschnitt
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Der
letzte Teil des Kurses befasste sich mit der Gesteinsbestimmung. Zuerst
wurden die Ausrüstungsgegenstände aufgezählt, welche benötigt werden,
um im Feld die Gesteinsbestimmung und Probenentnahmen durchzuführen.
Anschliessend wurden die wichtigsten Gesteinstypen erklärt, dies anhand
von mitgebrachten Proben von Sedimenten, Magmatiten und metamorphen
Gesteinen. |

Wand
in der Tongrube Frick |
Ehrlich gesagt,
habe ich nicht geglaubt, dass dieser Kurs so interessant sein würde.
Es geisterten bei mir nur Fossilien und noch mehr Fossilien im kopf
herum, von welchen ich sowieso nichts verstehe. Schade war, dass ich
zum grillieren und dem am Nachmittag stattfindenden Fossiliensuchen
nicht mehr bleiben konnte. Vermutlich hätte ich auch einige Mineralien
entdecken können, welche sich in den Hohlräumen der Ammoniten oder
Schnecken befinden. Nach den Aussagen von Freunden, wurden noch sehr
schöne Fossilien gefunden, ich glaube sogar ein Saurierwirbel.
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Herzlichen Dank an die Arbeitsgruppe Frick, welche alles organisiert
und durchgeführt hat.
Auch
ein herzliches Dankeschön an die Dozenten, welche uns mit grosser
Freude und Geduld die Themen erklärten.
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